Anstatt guter Vorsätze 2017

Wiederholung. Entscheiden geht schneller. Sonst kann es schon mal ein paar Silvester dauern.

Vorsätze für Unternehmen?
Vorsätze in Unternehmen heißen Mission, Strategie, CSR, Budget, ISO 27000. Nicht alles davon macht man jährlich. Es gibt darunter auch einmalige Sternschnuppen, die rasch verglühen. Können Sie sich noch an das letzte Leitbild oder das letzte Aufflackern der neuen Führungsprinzipien erinnern?

Mein Liebling: “Alle Memos über Probleme müssen auf einer Seite Platz finden und müssen zwingend eine Lösung beinhalten“. Es war das kürzeste Statement im Konzern. Es hat das Vorstandsbüro nie verlassen. Es hing zeitlebens eingerahmt, aber recht traurig an der Wand meines damaligen Chefs.

Gut Entscheiden.
Bei Entscheidungen sollte man fragen: Welche Möglichkeit wurde verworfen? Wie komme ich aus dem Wiederholen alter Muster? Was bleibt gleich? Wo sind die ruhigen Zonen?

Das Gouvernal.
Oft stülpen Unternehmen über ihre Vorsätze und Pläne noch ein Sicherheitsnetz: die Governance. Wer was wann entscheidet, und wie Kontrolle klappt. Governance wird meist unter großer Anstrengung geboren, man darf da nichts falsch machen.

Managen.
Es ist so anstrengend, Vorsätze und Spielregeln zu erstellen. Werden sie brav eingehalten ? Das überprüfen dann KPI’s, interne Kontrollsysteme und die Revision.

Und 2017?
Ein paar Kollegen und Kunden einladen. Bei einem guten Glas fragen: Wohin haben uns die Vorsätze gebracht? Haben unsere Spielregeln einen Freiraum eröffnet, Verantwortungen definiert oder Initiativen abgewürgt? Waren wir zufrieden mit unseren Plänen und den Entscheidungen? Konnten wir uns gegenseitig befeuern, oder haben wir nur einander etwas beteuert?

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches 2017!

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