Führen Sie schon? Oder kontrollieren Sie noch?

 

Richtiges Führen gibt es nicht. Von MbO über partizipative bis Digital Leadership gibt es viele Ansätze. Gemeinsam ist, dass sie die grundsätzliche Über- oder Unterforderung von Mitarbeitern durch Führung weitgehend ausblenden. Das gilt für Führende und Geführte.

Gleich zum Test
Entwicklung in Stufen
Transaktionale Führung
Tranformationale Führung

Entwicklung geht auch in Stufen

Nicht jeder führt gut nach einem Konzept, dass nicht zu seiner Erfahrung und Persönlichkeit passt. Leader und „Geführte“ können in verschiedenen Entwicklungsstadien sein.  Vor allem können sie ohne Schwierigkeiten  wieder in eine vorige Stufe zurückfallen, wenn etwas nicht passt. Nach Cook-Greuter kann man z.B. unterscheiden: Opportunist(Egoist), Diplomat(Selbstschutz durch permanente Anpassung), Spezialist (definiert sich durch seine Kompetenz, empfindet Führung als Störung), Achiever (definiert sich durch Zielerreichnung und Leistung), usw. Der Entwicklungspfad geht von impulsiven Verhalten über reine Leistungsorientierung bis hin eine Gesamtsicht der Situation und der Fähigkeit, diese zu transzendieren, in eine andere Bedeutung zu stellen.

Managementtheorie:

Man kann zwischen transaktionaler und transformativer Führung unterscheiden. Transaktional bezieht sich auf das Optimieren von Ergebnissen („Transaktionen“), Translational möchte Mitarbeiter und die Organisation unterstützen, selbst zu lernen, wie Aufgaben gelöst werden können. Diese Aufgaben können operativ, strategisch oder sich auf die persönliche Entwicklung beziehen,

Das sagt Wikipedia:
„Zur Transaktionalen Führung gehören die Konzepte Management by Objectives und als Vorstufe Management by Exception. Hierbei werden Entscheidungen und Aufgaben an die Mitarbeiter delegiert und sollen bei diesen durch Zielvereinbarungen und Intervention bei Gefahr der Zielverfehlung verwendet werden. Diese Form der Führung betont die betriebswirtschaftlichen Grundideen, indem rational handelnde Individuen durch Leistungseinsatz einen Vorteil für die Organisation leisten und durch ein Incentive selbst davon profitieren…

Bei der Transformationalen Führung sind exemplarisches Handeln, überzeugende Perspektiven und der daraus abgeleitete, gemeinsam mit dem Mitarbeiter verfolgte Veränderungsprozess (Transformation) die wesentlichen Elemente des Konzepts“

Das bedeutet  (nach Prof. Waldemar Pelz:)

  • get link Transformationale Führungskräfte sind Vorbild und schaffen Vertrauen (Identification) 
    Sie verhalten sich in einer Weise, die Respekt, Bewunderung und Vertrauen bei ihren Mitarbeitern bewirkt; sie sind verlässlich in ihren Worten und Taten und erfüllen hohe ethische und moralische Standards; außerdem stellen sie das Gesamtinteresse (ihrer Organisation) über ihre persönlichen, selbstbezogenen Ziele und Vorteile. .
  • enter site Transformationale Führungskräfte motivieren durch Herausforderungen, die auf Werten basieren (Inspiration)
    Der Transformationale Führungsstil inspiriert Mitarbeiter durch anspruchsvolle, attraktive Ziele und verdeutlicht den Sinn dieser Ziele und Aufgaben; er fördert Teamgeist, Optimismus und das Engagement bei der Arbeit an der gemeinsamen Aufgabe.
  • Sie regen zur selbstständigen, kreativen Problemlösung an (Stimulation)
    Der Transformationale Führungsstil fordert die Kreativität und die Fähigkeit zur eigenständigen Problemlösung der Mitarbeiter heraus. Dazu gehört die Bereitschaft, überholte Annahmen, Routinen und Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen und völlig neue Lösungen zu finden. .
  • Individuelle Förderung und Coaching (Consideration)
    Transformationale Führungskräfte behandeln alle ihre Mitarbeiter nicht nach dem gleichen Schema; vielmehr gehen sie je nach persönlichen Stärken, Schwächen und Talenten auf jeden Mitarbeiter individuell ein; sie agieren als persönlicher Coach oder Mentor und entwickeln dadurch die beruflichen Perspektiven und das Potential jedes Einzelnen auf ein höheres Niveau.
  • Effektive Kommunikation (Fairness)
    Der Transformationale Führungsstil bewirkt, dass im Umgang miteinander faire Spielregeln und Grundsätze gelten. Werte wie Offenheit, Aufrichtigkeit, Transparenz und gegenseitiger Respekt werden nicht nur gefordert, sondern in der alltäglichen Kommunikation tatsächlich praktiziert. Dazu gehört auch eine Effektive, überzeugende Kommunikation, die sich vor allem in effizienten Besprechungen bemerkbar macht.
  • follow Unternehmerische Haltung (Innovation)
    Zum Transformationalen Führungsstil gehört auch die unternehmerische Haltung. Bei den Hidden Champions war diese Denkweise nicht nur für die Geschäftsführung, sondern für alle Mitarbeiter typisch. Hier zeigte sich besonders deutlich, dass die Vorbildfunktion und damit die vorgelebte unternehmerische Ethik den größten Einfluss auf das Verhalten von Mitarbeitern und die gesamte Unternehmenskultur haben.
  • Umsetzungsstärke (Ergebnisorientierung)
    Die Kernkompetenz ist die Fokussierung aller Ressourcen auf das, worauf es wirklich ankommt. Dazu gehört vor allem die Fähigkeit, Chancen, Möglichkeiten und Ziele in messbare Ergebnisse umzusetzen

geht es zu einem Test, mit dem Sie Ihren eigene Zugang als Führungskraft untersuchen können.

 

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