Störenfriede in Meetings

Wenn es im Meeting mal knirscht – > ein paar Tips des Facilitators

In Meetings wird es ineffizient, die Agenda wird nicht eingehalten. Aussagen werden sinnlos wiederholt. Wir haben das Gefühl unsere Zeit zu verschwenden. Wo fängt das an? Was kannst Du tun?

Jemand dominiert lautstark die Gruppe
Schlecht: Übernimm die Kontrolle und machen ihn darauf aufmerksam, dass andere auch da sind
Besser: wenn jemand störend überaktiv ist, dann sprich die passive Mehrheit an.

Emailen, blödeln oder das Thema ignorieren
Schlecht: Sofort ansprechen und zur Ordnung, zur Arbeit rufen.
Besser: Ein Zeichen von Overload? Mach eine Pause und lass die Leute in die frische Luft.

Die ganze Gruppe schläft:
Schlecht: nimm an, dass alle einverstanden sind. Keinesfalls nachfragen, ob alle im Boot sind. „Gute Arbeit Leute, gehn wir weiter“
Besser: Vorsicht, oft hindert eine Angst davor in die offenen Diskussion zu gehen. Wechsle den Arbeitsmodus: starte Arbeitsgruppen, mach einen Fishbowl.

Der Umgang ist nicht wertschätzend
Schlecht: Den respektvollen Umgang miteinander als Spielregel auf das Flip schreiben. Oder einfach ignorieren.
Besser: Leute unter Druck unterstützen, in dem Aussagen in eigenen Worten wiederholt werden, Die Teilnehmer den Umgang bewerten lassen und nachfragen, ob sie etwas ändern wollen

Das warme Essen kommt zu früh und riecht toll
Schlecht: strikt weitermachen, neue Aufgaben geben, das verhindert die olfaktorische Ablenkung.
Besser: wenn die Geschmacksnerven online sind, dann kann man nicht gut arbeiten. Betone die gute Stimmung, die nach dem Essen frisch gestärkt anhalten wird.

Quelle: Sam Kaner „Facilitator’s Guide to participatory Decision-Making“

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